Unser Haufe

Gottschalk Freese
Einst war er ein Ritter und Ratsherr zu Bremen. Durch Machenschaften, Intrigen und Konspirationen des Arnd von Gröpelingen wurde er aus seiner Heimatstadt vertrieben. Sein Anwesen, das heutige Rathaus zu Bremen wurde 1305 zersört und erst 100 Jahre später wieder aufgebaut.

Da er, seiner Meinung nach zu Unrecht, beschuldigt wurde, ein Mordkomplott gegen Arnd von Gröpelingen angestiftet zu haben, musste er Bremen verlassen.

Heute reist Freiherr Gottschalk Freese mit seinen restlichen Getreuen durch die Lande, veranstaltet Jagdgesellschaften in Rastede, Hohenwestedt, Telgte, Bückeburg und Hamburg, um neue Gefolgsleute zu finden. Damit hofft er eines Tages einen gewaltigen Schlag gegen Bremen führen zu können, um die Gerechtigkeit wieder herzustellen.

Freifrau Conigunde Freese ist das Eheweib von Gottschalk Freese, einst war sie mildtätige Schwester, nun traktieret sie das männliche Geschlecht.
Sie wurde ebenfalls 1304 aus Bremen vertrieben. Wie viele Anhänger der Freese-Partei verlor sie Haus und Hof und alle Güter. Hals über Kopf flüchtete sie mit ihrem Kind und fand nur mit der nötigsten Habe schliesslich Unterschlupf in Hastedt, wo sie auch Ihren Ehemann wiedersah. Gemeinsam stellten sie ein verwegenes Söldnerheer auf. Nachdem auch noch die Belagerung Bremens 1305 scheiterte, floh sie weiter nach Oldenburg. Heute unterstützt sie Gottschalk bei der Aufstellung eines neuen Heeres. Bei den in allen Landen bekannten Jagdgesellschaften ist sie umsichtige Gastgeberin und treibt durch geschickte Verhandlungen immer wieder Geld in die Kriegskasse ein. Es geht ein Gerücht, sie mache gern alle Gäste einer Gesellschaft bis auf die Knochen nass.
Freiin Nadja Freese ist die Tochter von Gottschalk und Conigunde. Durch die Wirren 1304 bis 1305 ist sie, trotz ihrer jungen Jahre, zu einer Persönlichkeit herangereift. Durch ihre Liebe zu Tieren hat sie sich bei den Falknern viel Respekt verschafft. Ihr natürlicher Umgang mit Jagdhunden und Frettchen ist beeindruckend. Durch die vielen Reisen ins Norddeutsche Tiefland hat sie den Badezuber schätzen gelernt und beginnt so langsam den jungen Recken den Kopf zu verdrehen.
Hier sehet ihr den Obsthändler / Bettler / Weinhändler Marcus, ein Geselle, der vielen Rollen gerecht wird und auch die Geschicke unseres Heerlagers lenkt.
Maid Silke, seine Gattin, die es versteht, den Verstand eines jeden Recken mit gar lieblichem Tanze und Gesang zu betören.
Söldner Randolf
Einst brachte er als Büttel Bettler und Narren ins Siechenhaus, nun lässt er dem Wahnsinn freien Lauf.
Söldnersgattin Gertrud
Einst liebevolle Amme, heut freundliche Kinderquälerin.
Franziskus
Er jagd für seinen Herrn
er reitet durch den grünen Wald
er schiesst das Wild daher
so wie es ihm gefällt.

- auch wenn er es meistens nicht trifft, er jagd den Weibern um so erfolgreicher hinterher

Gestattet mir, dass ich mich vorstelle, mein Name ist Holger.
Ihr fragt mich, warum ich , ein ehrenhafter Jäger, mich diesem Söldnerpack angeschlossen habe? Nun, es begab sich, dass mein damaliger Herr sich meine Dienste nicht mehr leisten konnte. Und Gottschalk Freese zahlt richtig gut, wenn er denn zahlt.
Sören Busch
einst Baumeister für den Freiherrn Frese - jetzt köchelt er vor sich hin.
Kind Julie
Mario ist in einer Küche geboren und aufgewachsen. Dorten erlernte er das Handwerk des Kochens und Zubereitens gar trefflicher Speisen und Getränke. Deshalb hat er auch immer Hunger.
Aber bald reichte ihm das nicht mehr, so verliess er den Hof und ging nach Bremen, wo er auf eine Jagdgesellschaft traf, die ihn herzlich aufnahm und ihn in der Kunst des Bogenschiessens unterwies. Noch heute lebt er gern bei ihnen.
Söldner Christian, vormals Freiherr von dem Busche, doch bei der Familie in Ungnade gefallen (die Weibsbilder).
Nun verdingt er sich beim Freiherrn Freese als Jäger und Wache und manchmal auch als Knecht für alles.
Gudrun, seine Gattin schlug einstmals Bösewichte mit der Bratpfanne in die Flucht. Derzeit hütet sie den Söldner Christian mit dem Kochlöffel, den sie auch regulär zu führen versteht.
Ritter Christian schlug dereinst allein die feindlichen Heere in die Flucht und brachte bei den Frauen kein Schwert in die Höhe. Heute schlägt er nur seiner Angebeteten und mittlerweile Gattin Maren auf den Hintern und sein Schwert hat wundersam neues Leben erschaffen.
Maid Maren verführte in früerer Zeit die Recken reihenweise, und beschäftigte sich damit, Kinder zu quälen. Doch nun hält sie den edlen Ritter Christian an der kurzen Leine und quält nur noch die eigene Brut.
Baumeister Henning
Ich bin Henning der Mechanikus, ein jeder heuert mich an, zur Zeiten baue ich Gaukeleymaschinen mit dem elektrischen Abakus.
Mit meinem Trebouchet reise ich von Hof zu Hof zu demonstrieren meine mechanische Kunst.